29. Kolloquium des Konstanzer Arbeitskreises

Zum mittlerweile 29. Mal findet am 28. April 2017 in Zürich das mediävistische Kolloquium des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte statt.

Seit 2002 wird dieses Kolloquium einmal pro Semester abwechselnd
in Konstanz, Bern, Freiburg im Breisgau und Zürich von den Arbeitskreismitgliedern Gabriela Signori (Konstanz), Christian Hesse, Rainer C. Schwinges (Bern), Jürgen Dendorfer, Birgit Studt, Thomas Zotz (Freiburg i. Br.) und Claudia Zey (Zürich) ausgerichtet.

Das Kolloquium bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und
-wissenschaftlern Gelegenheit, ihre Forschungen zu präsentieren
und zur Diskussion zu stellen.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Programm des Alemannischen Instituts Freiburg für das Sommersemester 2017

Mit vielen Veranstaltungen rund um das Thema Wasser hat das Alemannische Institut Freiburg ein wahrhaft „erfrischendes“ Programm zusammengestellt. Schwerpunktpartner ist in diesem Sommer das WaldHaus, das u.a. eine Ausstellung zum Thema Wasser zeigen wird.
Darüber hinaus werden die Kurzexkursionen in die Freiburger Innenstadt fortgesetzt, die in den letzten Semestern so gut ankamen. Eine davon wird auch in das Markgräflerland führen, nämlich in die Neuenburger Innenstadt. Natürlich gibt es auch wieder die beliebten Fahrten in den Reihen „Kantone der Schweiz“ und „L‘Alsace inconnue“.
Drei Abende in der Bibliothek sind für die intensive Auseinandersetzung mit Einzelthemen reserviert (neue Ergebnisse zur Wissenschaftsgeschichte im Nationalsozialismus, alte Karten des Dreisam-tals). Und nicht zuletzt gibt es neuere archäologische Erkenntnisse zum Basler Münster, dessen Weihe sich 2019 zum 1000. Mal jähren wird.

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Drei-Länder-Netzwerk Geschichtsvereine am Oberrhein

Logo Drei-Länder-Netzwerk Geschichtsvereine am Oberrhein

Newsletter 1/2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch 2017 möchte das Drei-Länder-Netzwerk Geschichtsvereine am Oberrhein mit seinen Newslettern grenzüberschreitend interessante Neuigkeiten mitteilen und dazu beitragen, die Geschichtsvereine unseres Netzwerks in Deutschland, Frankreich und der Schweiz miteinander zu verbinden.

Parlament bewilligt Basler Stadtgeschichte
Robert Labhardt vom Verein Basler Geschichte hat bei unserer Vollversammlung in Speyer darüber berichtet, inzwischen fiel die politische Entscheidung: Der Große Rat, das Parlament des Kantons Basel-Stadt, hat 4,4 Millionen Franken für die Publikation einer umfassenden Basler Geschichte bewilligt. Zusammen mit den 1,6 Millionen Franken aus dem Lotterie-Fonds übernimmt der Staat somit 6 Millionen Franken oder 70 Prozent der veranschlagten Kosten. Die übrigen 30 Prozent steuert der Verein Basler Geschichte mit Hilfe privater Geldgeber bei. Aktuelles auf der Homepage des Vereins: http://www.baslergeschichte.ch

Tagung zu Migrationen im alemannischen Raum
„Alte Heimat – neue Heimat“ lautet das Thema einer interdisziplinären Tagung in Lahr (D) vom 15. bis 17. März 2017, organisiert vom Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE) und der Stadt Lahr. Migration gibt es in allen historischen Epochen. Zunächst stehen Ursachen und Motive von Menschen zwischen der Frühen Neuzeit und der Mitte des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt, die innerhalb des sprachlich vertrauten Raumes zwischen Vorarlberg, Elsass, Schweiz und Schwaben den Lebensort wechselten oder auch diesen Raum verließen. Weitere Themen beleuchten das Wandern der Vegetation, den Wandel der Sprache durch Einwanderer und die Frage, was heute Heimat sein kann. Weitere Informationen demnächst unter http://www.alemannisches-institut.de
Grenzüberschreitenden Geschichtskolloquium am 14.10.2017
Nach seiner 3. Vollversammlung 2016 trifft sich das Netzwerk Geschichtsvereine in diesem Jahr zum 3. Grenzüberschreitenden Geschichtskolloquium. Es findet auf Einladung des Historischen Vereins Mittelbaden am Samstag, 14. Oktober 2017 in Offenburg im Hotel Mercure statt. Das Comité trinational bereitet derzeit gemeinsam mit dem Präsidenten des Vereins Klaus G. Kaufmann ein ansprechendes Programm mit Vorträgen zur Geschichte im Oberrheingebiet vor. Themen sind unter anderem die Reformation am Oberrhein, die Geschichte der chemischen Industrie oder der Eisenbahn. Für die Vereine des Netzwerkes besteht wieder die Möglichkeit, mit einem Büchertisch auf ihre Publikationen aufmerksam zu machen.

Schrift zur Jumelage Sélestat und Waldkirch
Die Jahresschrift 2016 der „Amis de la Bibliothéque humaniste de Sélestat“ widmet sich 50 Jahre nach der Begründung ihrer Partnerschaft den Städten Schlettstadt im Elsass und Waldkirch in Baden. Die reich bebilderte Ausgabe ist zweisprachig. Unter anderem beschreiben Gabriel Braeuner für Schlettstadt und Gregor Swierczyna für Waldkirch die Zeit der grenzüberschreitenden Partnerschaft. Infos unter:
http://www.bibliotheque-humaniste.eu

Mannheimer Altertumsverein ist dabei
2016 trat der Mannheimer Altertumsverein dem Netzwerk Geschichtsvereine bei und stärkte so unsere Präsenz im nördlichen Baden. Der Verein weist darauf hin, dass er mit den Mannheimer Geschichtsblättern auch regelmäßig eine allgemein interessante Publikation zur Geschichte des Mannheimer Raumes und der Kurpfalz herausgibt, die im Buchhandelt erhältlich ist. 2016 erschien Band 31. Informationen dazu und zum Verein unter http://www.mannheimer-altertumsverein.de

Projekt Zeitenwende 1918/19 startet 2018
Das Ende des Ersten Weltkrieges bedeutete für den Oberrhein und ganz Europa eine tiefe Zäsur und war Beginn einer neuen Epoche. Das Netzwerk Museen bereitet derzeit eine Ausstellungsreihe in Deutschland, Frankreich und der Schweiz mit dem Titel „Zeitenwende 1918/19“ vor. Zwischen Sommer 2018 und Frühjahr 2019 werden voraussichtlich rund 20 thematisch aufeinander abgestimmte Ausstellungen im Verbreitungsgebiet des Museums-PASS-Musées unterschiedliche Aspekte dieser Zeitenwende thematisieren. Das Netzwerk Museen lädt das Netzwerk Geschichtsvereine dazu ein, mit Publikationen und Veranstaltungen zu diesem Projekt beizutragen. Die Website des Netzwerks Museen ist für das Projekt im Aufbau und zeigt den jeweils aktuellen Stand bei den Vorbereitungen der Ausstellungen: http://www.netzwerk-museen.eu

Comité trinaitonal und nächster Newsletter
Die nächste Sitzung des Comité trinational findet am 16. Mai 2017 in Offenburg statt. Gerne erwarten wir Ihre Anregungen, auch für unsere bevorstehende Tagung in Offenburg. Die Vertreter des Comités für die jeweiligen Länder finden Sie auf unserer Website: http://www.netzwerk-geschichtsvereine.eu.

Der nächste Newsletter erscheint Anfang Juni 2017. Bitte schicken Sie Ihre Mitteilungen bis Ende Mai 2017 an die Geschäftsstelle des Netzwerks Geschichtsvereine im Dreiländermuseum Lörrach, museum@loerrach.de

Mit freundlichen Grüßen
Das Comité trinational des Netzwerks Geschichtsvereine am Oberrhein

 

Tagung „Religiöse Frauengemeinschaften am südlichen Oberrhein“

(c) badische landesbibliothek / digitale sammlungenZiel der Tagung ist es, einen Impuls zur wissenschaftlichen Erforschung von religiösen Frauengemeinschaften (Stiften und Klöstern) am südlichen Oberrhein, worunter im Wesentlichen der Breisgau, das Oberelsass und der Hochrhein verstanden werden, zu geben. Die Tagung setzt dabei zum einen bei konkreten Forschungsdesideraten an, die bei ländlichen, kleinstädtischen Konventen festzustellen sind. Ausgewählt wurden einschlägige religiöse Frauengemeinschaften in einem Spektrum verschiedener religiöser Lebensformen von „alten“ Gemeinschaften wie Benediktinerinnen und Kanonissenstiften bis hin zu den in Orden eingebundenen Gemeinschaften wie Zisterzienserinnen und Dominikanerinnen. Zum anderen sollen auf diese Gemeinschaften Ansätze der jüngeren Frauenklosterforschung zu Normierung, Herrschaft, Identitäten und Geschlechterbeziehungen übertragen werden, um einen Transfer von neueren Forschungsergebnissen auf regionaler Ebene voranzutreiben.

Veranstalter: Abteilung Landesgeschichte des Historischen Seminars, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Arbeitsgemeinschaft für Geschichtliche Landeskunde am Oberrhein in Verbindung mit der Stadt Waldkirch.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Für die Verpfegung in den Kaffepausen und der Mittagspause wird eine kleine Aufwandsentschädigung erhoben.

Weitere Informationen über die Tagung finden Sie hier.

Festschrift für Werner Schreiner (u.a. Beauftragter für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, RLP)

Werner Schreiner ist aktuell Beauftragter der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Seitens des Verlags und des Herausgebers gibt es folgende Information:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr feiert Herr Werner Schreiner seinen 70. Geburtstag. Anläßlich dieses Ereignisses haben sich Kollegen, Freunde und Weggefährten entschlossen, den Jubilar mit einer Festschrift zu ehren. Dieser Band trägt den Titel

Mobilitas.

Festschrift für Werner Schreiner

wird von Klaus Frédéric Johannes herausgegeben und erscheint im Eudora-Verlag Leipzig/Karlsruhe. Er enthält auf mehreren Hundert Seiten Beiträge zum Verkehrswesen, Neustadt und der Pfalz. Zum Kreis der Autoren gehören unter anderem Hans Ammerich, Martin Armgart, Klaus-Jürgen Becker, Josef Distler, Hans Fenske, Joachim Kemper, Lutz Frisch, Werner Schineller, Hans-Jürgen Seimetz, Theo Wieder und Gerhard Wunder.

Mit diesem Schreiben möchten Ihnen Herausgeber und Verlag nachfolgende Angebote unterbreiten:

Zum einen möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, sich in eine Tabula Gratula­toria einzutragen, die dem Band vorangestellt werden soll. Dieser Eintrag kostet 15,00 Euro.

Zum anderen möchten wir Sie fragen, ob Sie das Buch zum Subskriptionspreis von 27,00 Euro erwerben wollen. In einem solchen Falle entfällt der Preis für den Eintrag in die Tabula.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bis zum 1. März 2017 Ihre Entscheidung mitteilen – …  elektronisch an info@eudora-verlag.de.

 

 

Ratsherren, Stuhlbrüder und „Bastarde“: Aspekte der Beziehungen der Freien Reichsstadt Speyer zu Kaiser Friedrich III. (1440-1493) (Joachim Kemper)

Joachim Kemper

Wiss. Archivar (München 2005/2011, Speyer 2011/2015, jetzt Abteilungsleiter am Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main), Historiker

More Posts

Follow Me:
Twitter

Landesgeschichtliches Kolloquium WS 2016/2017

Initiale mit dem hl. Petrus, daneben das Stifterpaar mit ihrem Wappen sowie ein Werkmeister, aus dem Graduale des Zisterzienserinnenklosters Wonnental (ca. 1340–1350), BLB Karlsruhe UH 1
Initiale mit dem hl. Petrus, daneben das Stifterpaar mit ihrem Wappen sowie ein Werkmeister, aus dem Graduale des Zisterzienserinnenklosters Wonnental (ca. 1340–1350), BLB Karlsruhe UH 1

Das traditionsreiche „Landesgeschichtliche Kolloquium“ ist das wissenschaftliche Forum des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte I und der Abteilung Landesgeschichte an der Universität Freiburg (Kooperationspartner von Archivum Rhenanum).
Die Spannbreite der Themen ergibt sich aus den Schwerpunktsetzungen in Forschung und Lehre am Lehrstuhl und an der Abteilung Landesgeschichte. Die Beiträge sollen nicht nur ein Forum für die Diskussionen am Lehrstuhl bieten, sondern sind auch als sinnvolle Ergänzung zu den Lehrveranstaltungen konzipiert.

Hervorzuheben ist in diesem Semester der Vortrag am 17.01.2017 von PD Dr. Thomas Kohl (Tübingen/Frankfurt) über „Konflikte und ihre Narrative um 1100 – deutsche und französische Perspektiven“.

Das ausführliche Programm für das WS 2016/2017 finden Sie hier.

Auf Jahr und Tag. Leben im mittelalterlichen Freiburg

Vortragsreihe "Auf Jahr und Tag"
Vortragsreihe „Auf Jahr und Tag“

Nachdem sich die ersten beiden sehr erfolgreichen Vortragsreihen „Auf Jahr und Tag“ 2012/13 und 2014/15 besonderen Daten der Stadtgeschichte gewidmet haben, wird nun anhand von Personen das Leben im mittelalterlichen Freiburg in den Fokus genommen.

Beispielhaft stehen dabei Herzog Bertold V. von Zähringen, der Münsterbaumeister Johannes von Gmünd, der Maler Baldung Grien, der Universitätsrektor Johannes Kerer, der Bauernführer Joß Fritz und andere für ihre soziale Gruppe, ihren Beruf oder für Institutionen, deren Alltag, Aufgaben und Umfeld dargestellt werden.

Das thematische Spektrum der elf Abende umfassenden Vortragsreihe reicht somit von den Stadtherren und dem Stadtadel bis zu Handwerkern und Künstlern, wobei auch der Alltag in den Klöstern, an der Universität und in Einrichtungen des Gesundheits- und Fürsorgewesens sowie der Widerstand gegen die Obrigkeit auf leicht verständliche Art beleuchtet werden.

Die Veranstaltung wird wieder durch das Stadtarchiv Freiburg in Kooperation mit dem Hist. Seminar der Universität Freiburg (Abt. Landesgeschichte), dem Alemannischen Institut Freiburg e.V., dem Breisgau-Geschichtsverein „Schau-ins-Land“ e.V., dem Landesverein Badische Heimat e.V. und dem Freiburger Münsterbauverein e.V. durchgeführt und findet in zweiwöchigem Rhythmus von Oktober 2016 bis März 2017 immer Montags um 19 Uhr statt.

Nähere Informationen finden Sie unter www.freiburg-geschichte.de.

Veranstaltungsprogramm des Breisgau-Geschichtsvereins 2016/2017

Der Breisgau-Geschichtsverein „Schau-ins-Land“ (Kooperationspartner von Archivum Rhenanum) bietet im 2. Halbjahr 2016 bzw. im Frühjahr 2017 eine Exkursion nach Breisach sowie in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg und dem Waldhof e.V. ein „Literarisches Café“ über Emil Gött und Antonie Bell an. Darüber hinaus beteiligt sich der BGV an der Vortragsreihe „Auf Jahr und Tag. Leben im mittelalterlichen Freiburg“. Nähere Informationen zum BGV-Programm finden Sie hier.

Josel von Rosheim zwischen dem Einzigartigen und Universellen

Disputation zwischen Juden und Christen. Holzschnitt aus: Seelenwurzgarten, Ulm 1483, Universitätsbibliothek Heidelberg, Q 429 qt. Inc, fol. 24v.
Disputation zwischen Juden und Christen. Holzschnitt aus: Seelenwurzgarten, Ulm 1483, Universitätsbibliothek Heidelberg, Q 429 qt. Inc, fol. 24v.

Josel ben Gerschon von Rosheim (1478-1554) war eine herausragende jüdische Persönlichkeit des 16. Jahrhunderts, die enge Verbindungen zu Kaiser Karl V. unterhielt.

Die von der Association B’nai B’rith René Hirschler in Frankreich und dem Historischen Museum der Pfalz konzipierte Wanderausstellung widmet sich Leben und Wirken dieses besonderen Menschen.

Ausstellung vom 6. Oktober bis 7. November 2016 im Rathaus Reutlingen, Eingangshalle.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Urkunden Restitution im Stadtarchiv Speyer

Am Donnerstag konnten wir uns über ein sensationelles Ereignis freuen! Sieben Urkunden aus dem 13.-15 Jahrhundert, die bei einem Transport im Jahr 1945 von einem Güterwagen  entwendet wurden und seitdem als verschollen galten, sind dem Stadtarchiv zurückgegeben worden. Darunter befinden sich wertvolle Königs- und Kaiserurkunden, unter anderem Privilegien, die Kaiser Sigismund der Stadt Speyer im 14. Jahrhundert erteilte.

Zur feierlichen Übergabe reisten Oberbürgermeister Eger, Pressesprecher Matthias Nowack sowie Archivleiterin Christiane Pfanz-Sponagel in das Deutsche Historische Institut Paris. Wir sind sehr froh, dass die Zahl unserer Kriegsverluste auf diese Weise weiter verringert wurde!

IMG_7373