Tagung „Religiöse Frauengemeinschaften am südlichen Oberrhein“

(c) badische landesbibliothek / digitale sammlungenZiel der Tagung ist es, einen Impuls zur wissenschaftlichen Erforschung von religiösen Frauengemeinschaften (Stiften und Klöstern) am südlichen Oberrhein, worunter im Wesentlichen der Breisgau, das Oberelsass und der Hochrhein verstanden werden, zu geben. Die Tagung setzt dabei zum einen bei konkreten Forschungsdesideraten an, die bei ländlichen, kleinstädtischen Konventen festzustellen sind. Ausgewählt wurden einschlägige religiöse Frauengemeinschaften in einem Spektrum verschiedener religiöser Lebensformen von „alten“ Gemeinschaften wie Benediktinerinnen und Kanonissenstiften bis hin zu den in Orden eingebundenen Gemeinschaften wie Zisterzienserinnen und Dominikanerinnen. Zum anderen sollen auf diese Gemeinschaften Ansätze der jüngeren Frauenklosterforschung zu Normierung, Herrschaft, Identitäten und Geschlechterbeziehungen übertragen werden, um einen Transfer von neueren Forschungsergebnissen auf regionaler Ebene voranzutreiben.

Veranstalter: Abteilung Landesgeschichte des Historischen Seminars, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Arbeitsgemeinschaft für Geschichtliche Landeskunde am Oberrhein in Verbindung mit der Stadt Waldkirch.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Für die Verpfegung in den Kaffepausen und der Mittagspause wird eine kleine Aufwandsentschädigung erhoben.

Weitere Informationen über die Tagung finden Sie hier.

Festschrift für Werner Schreiner (u.a. Beauftragter für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, RLP)

Werner Schreiner ist aktuell Beauftragter der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Seitens des Verlags und des Herausgebers gibt es folgende Information:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr feiert Herr Werner Schreiner seinen 70. Geburtstag. Anläßlich dieses Ereignisses haben sich Kollegen, Freunde und Weggefährten entschlossen, den Jubilar mit einer Festschrift zu ehren. Dieser Band trägt den Titel

Mobilitas.

Festschrift für Werner Schreiner

wird von Klaus Frédéric Johannes herausgegeben und erscheint im Eudora-Verlag Leipzig/Karlsruhe. Er enthält auf mehreren Hundert Seiten Beiträge zum Verkehrswesen, Neustadt und der Pfalz. Zum Kreis der Autoren gehören unter anderem Hans Ammerich, Martin Armgart, Klaus-Jürgen Becker, Josef Distler, Hans Fenske, Joachim Kemper, Lutz Frisch, Werner Schineller, Hans-Jürgen Seimetz, Theo Wieder und Gerhard Wunder.

Mit diesem Schreiben möchten Ihnen Herausgeber und Verlag nachfolgende Angebote unterbreiten:

Zum einen möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, sich in eine Tabula Gratula­toria einzutragen, die dem Band vorangestellt werden soll. Dieser Eintrag kostet 15,00 Euro.

Zum anderen möchten wir Sie fragen, ob Sie das Buch zum Subskriptionspreis von 27,00 Euro erwerben wollen. In einem solchen Falle entfällt der Preis für den Eintrag in die Tabula.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bis zum 1. März 2017 Ihre Entscheidung mitteilen – …  elektronisch an info@eudora-verlag.de.

 

 

Ratsherren, Stuhlbrüder und „Bastarde“: Aspekte der Beziehungen der Freien Reichsstadt Speyer zu Kaiser Friedrich III. (1440-1493) (Joachim Kemper)

Joachim Kemper

Wiss. Archivar (München 2005/2011, Speyer 2011/2015, jetzt Abteilungsleiter am Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main), Historiker

More Posts

Follow Me:
Twitter

Landesgeschichtliches Kolloquium WS 2016/2017

Initiale mit dem hl. Petrus, daneben das Stifterpaar mit ihrem Wappen sowie ein Werkmeister, aus dem Graduale des Zisterzienserinnenklosters Wonnental (ca. 1340–1350), BLB Karlsruhe UH 1
Initiale mit dem hl. Petrus, daneben das Stifterpaar mit ihrem Wappen sowie ein Werkmeister, aus dem Graduale des Zisterzienserinnenklosters Wonnental (ca. 1340–1350), BLB Karlsruhe UH 1

Das traditionsreiche „Landesgeschichtliche Kolloquium“ ist das wissenschaftliche Forum des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte I und der Abteilung Landesgeschichte an der Universität Freiburg (Kooperationspartner von Archivum Rhenanum).
Die Spannbreite der Themen ergibt sich aus den Schwerpunktsetzungen in Forschung und Lehre am Lehrstuhl und an der Abteilung Landesgeschichte. Die Beiträge sollen nicht nur ein Forum für die Diskussionen am Lehrstuhl bieten, sondern sind auch als sinnvolle Ergänzung zu den Lehrveranstaltungen konzipiert.

Hervorzuheben ist in diesem Semester der Vortrag am 17.01.2017 von PD Dr. Thomas Kohl (Tübingen/Frankfurt) über „Konflikte und ihre Narrative um 1100 – deutsche und französische Perspektiven“.

Das ausführliche Programm für das WS 2016/2017 finden Sie hier.

Auf Jahr und Tag. Leben im mittelalterlichen Freiburg

Vortragsreihe "Auf Jahr und Tag"
Vortragsreihe „Auf Jahr und Tag“

Nachdem sich die ersten beiden sehr erfolgreichen Vortragsreihen „Auf Jahr und Tag“ 2012/13 und 2014/15 besonderen Daten der Stadtgeschichte gewidmet haben, wird nun anhand von Personen das Leben im mittelalterlichen Freiburg in den Fokus genommen.

Beispielhaft stehen dabei Herzog Bertold V. von Zähringen, der Münsterbaumeister Johannes von Gmünd, der Maler Baldung Grien, der Universitätsrektor Johannes Kerer, der Bauernführer Joß Fritz und andere für ihre soziale Gruppe, ihren Beruf oder für Institutionen, deren Alltag, Aufgaben und Umfeld dargestellt werden.

Das thematische Spektrum der elf Abende umfassenden Vortragsreihe reicht somit von den Stadtherren und dem Stadtadel bis zu Handwerkern und Künstlern, wobei auch der Alltag in den Klöstern, an der Universität und in Einrichtungen des Gesundheits- und Fürsorgewesens sowie der Widerstand gegen die Obrigkeit auf leicht verständliche Art beleuchtet werden.

Die Veranstaltung wird wieder durch das Stadtarchiv Freiburg in Kooperation mit dem Hist. Seminar der Universität Freiburg (Abt. Landesgeschichte), dem Alemannischen Institut Freiburg e.V., dem Breisgau-Geschichtsverein „Schau-ins-Land“ e.V., dem Landesverein Badische Heimat e.V. und dem Freiburger Münsterbauverein e.V. durchgeführt und findet in zweiwöchigem Rhythmus von Oktober 2016 bis März 2017 immer Montags um 19 Uhr statt.

Nähere Informationen finden Sie unter www.freiburg-geschichte.de.

Veranstaltungsprogramm des Breisgau-Geschichtsvereins 2016/2017

Der Breisgau-Geschichtsverein „Schau-ins-Land“ (Kooperationspartner von Archivum Rhenanum) bietet im 2. Halbjahr 2016 bzw. im Frühjahr 2017 eine Exkursion nach Breisach sowie in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg und dem Waldhof e.V. ein „Literarisches Café“ über Emil Gött und Antonie Bell an. Darüber hinaus beteiligt sich der BGV an der Vortragsreihe „Auf Jahr und Tag. Leben im mittelalterlichen Freiburg“. Nähere Informationen zum BGV-Programm finden Sie hier.

Josel von Rosheim zwischen dem Einzigartigen und Universellen

Disputation zwischen Juden und Christen. Holzschnitt aus: Seelenwurzgarten, Ulm 1483, Universitätsbibliothek Heidelberg, Q 429 qt. Inc, fol. 24v.
Disputation zwischen Juden und Christen. Holzschnitt aus: Seelenwurzgarten, Ulm 1483, Universitätsbibliothek Heidelberg, Q 429 qt. Inc, fol. 24v.

Josel ben Gerschon von Rosheim (1478-1554) war eine herausragende jüdische Persönlichkeit des 16. Jahrhunderts, die enge Verbindungen zu Kaiser Karl V. unterhielt.

Die von der Association B’nai B’rith René Hirschler in Frankreich und dem Historischen Museum der Pfalz konzipierte Wanderausstellung widmet sich Leben und Wirken dieses besonderen Menschen.

Ausstellung vom 6. Oktober bis 7. November 2016 im Rathaus Reutlingen, Eingangshalle.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Urkunden Restitution im Stadtarchiv Speyer

Am Donnerstag konnten wir uns über ein sensationelles Ereignis freuen! Sieben Urkunden aus dem 13.-15 Jahrhundert, die bei einem Transport im Jahr 1945 von einem Güterwagen  entwendet wurden und seitdem als verschollen galten, sind dem Stadtarchiv zurückgegeben worden. Darunter befinden sich wertvolle Königs- und Kaiserurkunden, unter anderem Privilegien, die Kaiser Sigismund der Stadt Speyer im 14. Jahrhundert erteilte.

Zur feierlichen Übergabe reisten Oberbürgermeister Eger, Pressesprecher Matthias Nowack sowie Archivleiterin Christiane Pfanz-Sponagel in das Deutsche Historische Institut Paris. Wir sind sehr froh, dass die Zahl unserer Kriegsverluste auf diese Weise weiter verringert wurde!

IMG_7373

Grenzgänge. Vom Imperium Romanum zu den regna Francorum (4.-7. Jh.)

Die Abteilungen für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinischen Landesgeschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn veranstaltet zusammen mit dem Verein für Geschichtliche Landeskunde der Rheinlande am 26. und 27. September 2016 eine Herbsttagung zum Thema „Grenzgänge. Vom Imperium Romanum zu den regna Francorum (4.-7. Jh.)“.

U.a. referiert Gertrud Kuhnle über „Römische Kontinuität am Oberrhein: Das Legionslager in Straßburg“ oder Jürgen Strothmann über „Der Rhein als Grenze. Das Rheinland als Teil Galliens im 7. Jahrhundert nach Ausweis der Merowingischen Monetarmünzen“.

Ausführliche Informationen zur Tagung finden Sie hier.